Tuesletter
Verehrte Kunden,
liebe Geschäftspartner,
herzlich willkommen zu unserem Tuesletter, heute mit folgenden Infos:
1) SEO - Suchmaschinenoptimierung 2) Der digitale Personalausweis 3) Aktuell realisierte Webprojekte
Der Tuesletter ist ein Newsletter in eigener Redaktion von Mitarbeitern der PROLINK internet communications GmbH, Freiburg.
1) SEO - Suchmaschinenoptimierung
Search
Engine
Optimization
oder Suchmaschinenoptimierung bezeichnet den Ausrichtungsprozess
einer Webseite nach den Ansprüchen von Suchmaschinen, um in selbigen ein
besseres „Ranking“ – die Platzierung der eigenen Webseite in der Liste
der Suchergebnisse – zu erreichen.
Das Web stellt heute den größten Markt der Welt dar. Um sich in dieser
Masse von gebotenen Informationen und Angeboten zurechtzufinden, gibt es
unter anderem Suchmaschinen, die den Weg durch das Internet etwas ebnen
und der zentrale Anlaufpunkt bei der Suche nach Antworten, Waren oder
Dienstleistungen sind.
Nirgendwo sonst hat man die Möglichkeit, derart viele potenzielle
Kunden zu gewinnen, die dazu noch in dem Moment, in dem der Suchbegriff
eingegeben wird, bereits Interesse haben. Nun müssen sie „nur“ noch zur
eigenen Seite geführt werden und ein neuer Kunde ist schon fast
gewonnen.
Jedoch ist es nicht einfach, bei Google, Yahoo! oder Bing auf die
begehrten Top10 Platzierungen zu gelangen. Viel Aufwand, Geduld und
Wissen über die Funktionsweise dieser Plattformen sind nötig, um mit
ihnen den Erfolg effektiv zu mehren. Mit dem heutigen Tuesletter wollen
wir etwas Hintergrundwissen darüber vermitteln, wie man bei den
Suchmaschinen erfolgreich sein kann.
Nach der Eingabe eines oder mehrerer Suchbegriffe liefert die
Suchmaschine eine Liste mit Verweisen auf relevante Dokumente oder
Websites, welche am ehesten mit dem Suchtext in Beziehung gebracht
werden. Die Reihenfolge, in welcher diese Ergebnisse angeordnet werden,
hängt von vielen Kriterien ab, basierend auf einer Art „Bestrafungs- und
Belohnungssystem“,
welche man anhand der Priorität kategorisieren kann:
Positive Auswirkungen haben:
- Content
Je einzigartiger bzw. spezieller die Inhalte, desto besser die Platzierung.
Eine Spezialisierung auf Themen, die im Web nicht schon stark
verbreitet sind bzw. eigene Ausarbeitung von Texten zu Themen, die
bereits existieren, kann schnell zu guten Ergebnissen führen.
Beispiel:
Ein „Geschäft für Autoersatzteile in Freiburg“ wird unter dem
Suchbegriff „Auto“ nur schwer eine Top-Platzierung erhalten, steht aber
beispielsweise unter „Ersatzteile Freiburg Auto“ weit oben.
Wenn die Informationen auf der Seite sich nach einer spezifizierten
Suche richten, wird man durch höhere Besucherzahlen, möglichst langer
Verweildauer und geschicktem Setzen von Schlüsselworten auch unter
„Auto“ langsam weiter nach vorne kommen. Dabei sollte sich aber der
Inhalt auch weiterhin danach richten, den Besucher möglichst gut zu
informieren und möglichst nicht kopiert sein von Wikipedia oder
Katalogbeschreibungen.
Zufriedene Besucher kommen gerne wieder und verweilen auch gerne mal länger auf der Seite.
- Links
Ebenso wichtig wie gute Inhalte sind - wie auch im Leben außerhalb des Web - Beziehungen.
Google betrachtet Links sozusagen als Bekanntschaften. Je bekannter
Ihre Seite im Web ist, desto wichtiger stuft Google Sie ein und
platziert sie entsprechend bei den Suchergebnissen.
Verlinkungen zu thematisch verwandten Seiten hat besonders große
Wichtigkeit, was nicht heißt, dass man von der eigenen Seite zur
Konkurrenz weiterleiten soll.
Im Beispiel des Ersatzteilshops für Autos wäre eine gute Verlinkung
eine Seite für Fahradersatzteile oder der Automobilhersteller, da diese
ähnliche Themengebiete behandeln und somit sinnvoll erscheinen.
Je wichtiger/bekannter die Seite, von der sie verlinkt wird, desto
stärker wirkt sich dies auf den Stellenwert Ihrer Homepage aus. Auch
hier ist jedoch die Vielfalt zu beachten. Es bringt nichts, von einer
Seite hundertfach verlinkt zu werden, aber nur von wenigen Seiten
Beachtung erfahren.
- Seitentitel und Schlüsselworte
Da die Seitentitel sowohl bei Suchmaschinen als auch beim Erstellen von
Bookmarks verwendet werden, sollten diese immer möglichst
aussagekräftig gestaltet werden, mit Schlüsselwörtern beginnen und im
Text unter den ersten 100 Worten vorkommen. Keywords innerhalb des
Textes sollten zudem fett gekennzeichnet werden, für Überschriften die
gängigen Auszeichnungen verwendet werden.
- Länderbezug
Die Domain sollte im Land der Hauptbesuchergruppe liegen. Bei
Länderübergreifenden Domains (.eu, .org) ist es ratsam, den
geografischen Schwerpunkt mit Hilfe von Google Webmaster Tools zu
definieren. Beispiel:
bei der Suche nach „Auto“ auf www.google.ch wird die Seite „Auto.ch“
priorisiert – also besser platziert – obwohl „Auto.de“ vielleicht ein
viel stärkeres Ranking hat. Konzentrieren sie sich also auf
geographische Ballungsgebiete.
Negative Auswirkungen haben:
- Cloaking und unsichtbare Texte
Dies bezeichnet die Techniken, den Suchmaschinen andere Inhalte zu
liefern als den Usern, Inhalte hinter Bildern oder auf anderem Weg vor
Besuchern zu verbergen und gilt als sicherste Methode, sich selbst ins
„AUS“ zu befördern. Neben der Verschlechterung der Ranking-Position kann
hierdurch sogar eine Löschung der Seite vom Index der Suchmaschine
erwirkt werden.
- Bad-Links
Links auf Ihre Seite sind normalerweise förderlich und wünschenswert,
jedoch gibt es Ausnahmen, die einen umgekehrten Effekt erzielen und
sogar die Löschung aus dem Suchmaschinen-Index zur Folge haben können.
Als „Böse Links“ bezeichnet man solche, die von Spamseiten stammen oder
bei Link-Brokern, die den Link zu Ihrer Seite auf verschiedenen (als
Broker-Seiten bekannten) Adressen verbreiten, eingekauft wurden. Alle
großen Suchmaschinen haben sehr effektive Methoden, um dies zu
bestrafen. Noch weit schlimmer, als von einer Spam-Seite verlinkt zu
werden ist, selbst auf eine derartige zu verlinken. Deshalb sollten
Links mit Vorsicht gesetzt und mit dem „Nofollow“-Tag ausgezeichnet
werden, da es nicht so einfach ist herauszufinden, ob eine Website auf
einer Spam-Liste steht.
- Server-Downtime
Hier können Sie es wie beim Geschäft auf der Straße betrachten. Das
beste Angebot wird keine Kunden einbringen, wenn die Eingangstüre zur
Filiale ständig geschlossen ist. Deshalb sollte man bei Seiten mit
unternehmerischem Ziel am Server nicht sparen. Google und Co. prüfen in
diesem Zusammenhang vorwiegend die Server-Downtime (Häufigkeit und
Dauer) und die Verbindungsqualität (lange Ladezeiten, häufige
Verbindungsabbrüche etc.).
- Zu viele Keywords
Keywords sind absolut nötig – in angemessener Menge. Gut gesetzt und
den Informationsfluss fördernd wirken sie sich positiv aus, aber bei zu
hoher Frequentierung im Text oder Seitentitel wirkt es dem entgegen.
- Stark untereinander verlinkte Seiten des selben Betreibers
Wer viele Domains betreibt, wird dies gerne auch nutzen, um sie
gegenseitig in den Suchmaschinen „hochzupushen“. Doch sollte man hier
vorsichtig sein, da dies durch Merkmale wie der IP-Adresse bemerkt und
abgestraft wird. Also auch hier: nicht übertreiben.
Wer diese Regeln beachtet, sollte seine Seite(n) - mit etwas Geduld und
entsprechendem Aufwand - zu guten Platzierungen in den Suchmaschinen
bringen.
Zuletzt noch eine kurze Erklärung zu dem Begriff des „Web-Crawler“.
„Web-Crawler“ ist eine von vielen Bezeichnungen für Programme, welche
das Web durchstreifen, Webseiten auswerten und sie dem Index der
Suchmaschinen hinzufügen oder bestehende Einträge aktualisieren. Da
dies jedoch nicht alle paar Minuten geschieht, kann es vorkommen, dass
Informationen auch nach Wochen noch nicht bzw. noch immer auf
verschiedenen Suchmaschinen zu finden sind.
Allerdings sollte man realistische Ziele anstreben. Seiten, welche die
Top 10 Rankings bei allgemein gehaltenen Suchanfragen belegen, haben
diese oft durch immense finanzielle und zeitliche Aufwendungen
ergattert, oder aber durch jahrelanges Bestehen, wodurch ein großer
Bekanntheitsgrad und daraus folgende Besucherzahlen entstanden. Es ist
natürlich nicht unmöglich, diese zu verdrängen, doch sollte klar sein,
dass große Unternehmen oft ganze Abteilungen oder externe,
spezialisierte Firmen mit der Suchmaschinenoptimierung beauftragen.
2) Der digitale Personalausweis
Am 1. November startete in Deutschland der neue Personalausweis. Er
unterscheidet sich vom bisherigen in erster Linie durch
Zusatzfunktionen, die ihn für das digitale Zeitalter fit machen sollen.
Mit seiner Hilfe kann man sich nun auch im Internet ausweisen, so die
Idee. Schon im Vorfeld gab es natürlich Kritik und Vorbehalte, welche
sich dann direkt auch am ersten Tag zu bestätigen schienen - auf einmal
war von Missbrauchsmöglichkeiten und Hackern die Rede. Doch was ist nun
dran am digitalen Perso?
Der Personalausweis beinhaltete auch früher bereits eine
maschinenlesbare Komponente, um Überprüfungen schneller durchführen zu
können. Dies war bislang aber lediglich ein gedruckter Code, in welchem
Basisdaten wie Name und Ausweisnummer hinterlegt werden konnten.
Zusätzlich dazu ist nun ein Speicherchip integriert, auf dem größere
Datenmengen gespeichert und kontaktlos per RFID ausgelesen werden
können. Auf diesem Chip sind biometrische Eigenschaften des Besitzers
hinterlegt, ähnlich wie im aktuellen Reisepass. Durch Verschlüsselung
soll sichergestellt werden, dass diese Daten nur durch Behörden
ausgelesen werden können. Zusätzlich können jedoch sogenannte "nicht
hoheitliche Daten" hinterlegt werden, welche also auch durch Dritte
ausgelesen bzw. zur Identifikation verwendet werden sollen.
RFID ist eine drahtlose Übertragunstechnik für relativ kurze
Entfernungen (bis zu einigen Metern). Das Besondere dabei ist, dass der
RFID-Chip keine Stromversorgung benötigt. Im Pass ist also keine
Batterie notwendig. Das Lesegerät sendet mit der Anfrage an den Chip
auch gleich die nötige Energie, die für die Antwort benötigt wird. Dies
erlaubt auch eine Abfrage ohne Zutun des Passbesitzers, also kein
"Knopfdrücken" o.ä. um den Chip freizuschalten oder eine Anfrage zu
bestätigen. Theoretisch ist damit also jeder in der Lage, mit einem
RFID-Lesegerät die Pässe der vorbeilaufenden Passanten auszulesen. Eine
schöne Gelegenheit für individualisierte Werbeflächen beispielsweise.
Doch um so etwas zu verhindern wurden die Daten wiederum verschlüsselt -
sie sollen nur für solche Anbieter auslesbar sein, welche zuvor vom
Besitzer einen Freigabeschlüssel erhalten haben.
Ob man zukünftig auch ohne eine solche Freigabe den Besitzer wird
identifizieren können, sei dahingestellt - das Gesetz der "Hase-Igel"
Theorie scheint das nahezulegen. Hiergegen würde es aber bereits helfen,
den Pass in einer mit Metallfolie ausgelegten Brieftasche mitzuführen.
Diese verhindert dann das ungewollte Auslesen.
Kritisch ist aber vor allem der Vorgang der Freigabe des Zugriffs.
Möchte man die Zusatzfunktionen wie "elektronische Signatur" nutzen um
z.B. im Internet sicher zu bestellen, so muss der Zugriff auf den Pass
für den Internetshop freigegeben werden. Dazu muss der Besitzer auf
Anfrage eine PIN eingeben. Wird dieser Vorgang abgehört, so kann ein
Unbefugter sich mit dem erhaltenen Schlüssel selbst falsch ausweisen und
im Namen des Passbesitzers Geschäfte ausführen. Die PIN-Eingabe muss
also abhörsicher sein. Doch wie läuft dieses Abhören eigentlich ab ?
Leider ist es tägliche Realität, dass Internetbenutzer von geldgierigen
Böslingen abgehört werden. Ziel dabei ist es meistens, eine TAN des
Nutzers auszuspähen, um sich dann eine Geldüberweisung auf das
Böslingskonto umzuleiten. Um dies zu erreichen, muss der Angreifer eine
Webseite anbieten, welche einer Bank- oder Shop-Seite zum Verwechseln
ähnlich sieht. Um die Opfer auf die gefälschte Seite zu locken, werden
Emails versendet, in denen Links enthalten sind. Ein einfacher Klick auf
den Link, und das potentielle Opfer steht bereit. Nun muss es noch dazu
gebracht werden, seine PIN/TAN herauszugeben. Dies erfolgt durch ein
Vermischen der gefälschten Inhalte mit echten Daten aus dem Webangebot
des echten Internetanbieters. So wird dem Opfer vorgespielt, er bestelle
tatsächlich ein Produkt oder er führe eine ordentliche Überweisung aus.
Mit einem elektronischen Pass bzw. dessen elektronischer Signatur
könnte dies verhindert werden, wenn sichergestellt wird, dass der echte
Shop eine Auslesemöglichkeit erhält, der Fälscher aber nicht. Dies wird
erreicht, wenn auch der Shopanbieter bzw. die Bank einen Schlüssel
besitzen, der von Nutzerseite her überprüft werden kann. Dann müssen
sich Anbieter und Nutzer gegenseitig ausweisen - und wenn beides passt,
wird der Vorgang so verschlüsselt, dass nur diese beiden die Daten lesen
können, um das Geschäft durchzuführen.
Dieses Konzept platzt aber in genau dem Moment, in dem der Fälscher
Zugriff auf den Schlüssel erhält. Und dazu muss man gar nicht den Perso
hacken, den RFID-Chip auslesen oder gar die Internetseite des Shops
kapern. Der Schwachpunkt im System ist nämlich der PC des Benutzers.
Hier genügt es, einen Virus bzw. Trojaner einzubringen, um dann alles
was über den PC läuft, zu kontrollieren. Dies war auch bislang das
größte Risiko bei Bankgeschäften im Internet. Leider wurde zum ePerso
eine PC-Anwendung veröffentlicht, die für solche Tricks genügend
Freiräume bietet. Am ersten Tag bereits wurde eine Sicherheitslücke
bekannt, mittels derer man die PC-Anwendung beliebig manipulieren kann.
Somit können sich dort Trojaner einklinken, um die PIN-Eingabe
mitzuschneiden, Schlüssel auszulesen und diese Daten im Hintergrund an
Hacker&Co zu versenden. Dieses Risiko besteht allerdings nur, wenn
die PIN auch tatsächlich am PC eingegeben wird. Bessere Lesegeräte für
den ePerso haben eine eigene Tastatur, so dass die PIN nicht am
virenverseuchten PC, sondern auf dem Lesegerät eingetippt wird. Das
mindert das Risiko, denn nun müsste der Trojaner entweder das Gerät
manipulieren oder zusätzlich die Verschlüsselung knacken. Übrigens
beides Dinge, die vor kurzem ein gewisser "Stuxnet" geschafft hat.
Letztlich stellt der neue Personalausweis kein neues Risiko für den
Besitzer dar. Er kann aber dabei helfen, bestehende Risiken zu mindern
oder auszuschalten. Dies gelingt aber nur dann, wenn der Besitzer seine
"Umgebung" sauber hält - was in erster Linie auf den PC hinausläuft.
Viren und Trojaner werden also auch hier in Zukunft eine
"Schlüsselrolle" spielen.
Links zum Thema:
Webseite des digitalen Perso
Piratenpartei beweist: Ausweis-App ist unsicher
Weitere Infors zum Thema Personalausweis
3) Aktuell realisierte Webprojekte
www.badischer-winzerkeller.de
Badischer Winzerkeller, Breisach
Programmierung CMS + Online Shop, Hosting
www.jrimac.ch
JRIMAC AG,
HTML-Erstellung, CMS-Programmierung, Hosting
www.belleag.de
BELLE Metallbau-Stahlbau AG, Wyhl
Auftrag: Programmierung CMS webEdition, Hosting
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